Regedent Osopia

 

OSOPIA

Das „Retard“-TCP für die kontrollierte Knochenregeneration

 

Bild Regedent OSOPIA Produkt

 

OSOPIA ist ein synthetisches biphasisches Calciumphosphat (BCP) mit einem TCP/HA-Verhältnis von > 90 %/< 10 %. Durch das innovative Herstellungsverfahren besitzt OSOPIA eine Materialstruktur, die deutlich näher an der von natürlichen Knochenersatzmaterialien liegt als bei den zahlreich erhältlichen konventionellen Synthetikmateralien.1

Dadurch zeigt OSOPIA höhere Knocheneinbauraten als alternative BCP-Knochenersatzmaterialien und ein kontrollierteres zelluläres Resorptionsmuster im Vergleich zu Standard-TCPs.2,3

Bild Regedent OSOPIA Produkt

 

VORTEILE

NACHHALTIGE REGENERATION

Langsames Resorptionsprofil für kontinuierlichen Umbauprozess und 100 %ige vitale Knochenbildung

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Im Gegensatz zu BCP-Standardmaterialien, die einen TCP-Gehalt von ca. 40% aufweisen, bietet OSOPIA durch den höheren TCP-Gehalt von > 90 % das Potential für eine vollständige Substitution durch neuen Knochen.6
Die signifikant höhere Mikroporosität (Porengröße < 10 µm) im Vergleich zu Standard-BCPs verbessert den Einbau und Umbau des Materials (48,7 % vs. 8,7 %).1,3

Mikroporosität < 10 μm

Bild Regedent OSOPIA Vorteile

OSOPIA weist eine signifikant höhere Mikroporosität auf als ein herkömmliches gesintertes BCP.

 

Kontrollierter Knochenumbau
In vivo zeigt OSOPIA ein langsames aber kontinuierliches Resorptionsprofil, verdeutlicht durch die höchste Materialumbaurate aller getesteten Präparate zwischen 3 und 8 Wochen post-OP.2

Damit liefert OSOPIA ideale Vorbedingungen für einen stabilen Volumenerhalt und eine hundertprozentige vitale Knochenbildung über die Zeit hinweg als Grundlage für eine optimale physiologische Defektreparatur ohne Reste von Fremdmaterial. Dies wurde auch in mehreren klinischen Prüfungen bestätigt.4,7

 

Resorption Graft-Material

Bild Regedent OSOPIA Vorteile

Histologische Analyse zwischen 3 und 8 Wochen post-OP: OSOPIA-Partikel zeigen die höchsten Turnover-Raten.

 

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OSTEOINDUKTIV

Innovative Oberflächentechnologie für einheitlichen Knocheneinbau und aktive Regeneration durch den gesamten Defekt

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OSOPIA wird in einem innovativen Verfahren hergestellt, das für eine optimale ultraraue Materialoberfläche sorgt. Daher weist OSOPIA eine deutlich größere Oberfläche als herkömmliche BCPs auf (1,2 m2/g vs. 0,2 m2/g).1

 

Spezifische Oberfläche

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OSOPIA hat eine signifikant größere spezifische Oberfläche als herkömmlich gesinterte BCPs (Vergrößerung x 5000).

 

Dies sorgt für ideale Voraussetzung für Zellattachment und -proliferation. Im Vergleich zu BCP-Materialien, die über eine passive oder sogar inerte Materialoberfläche verfügen, weist die OSOPIA-Oberflächenstruktur als besonderes Merkmal sogar osteoinduktive Eigenschaften auf.1

Drei Wochen nach der Implantation in einen zylindrischen Kieferknochendefekt zeigten mit OSOPIA aufgefüllte Defekte signifikant höhere Anteile an mineralisiertem Gewebe als mit BCP oder DBBM aufgefüllte Defekte.2
Im Vergleich zu Standard-BCP waren die OSOPIA-Restpartikel praktisch vollständig von vitalem vaskularisiertem Knochen umgeben.

 

Mineralisiertes Gewebe

Bild Regedent OSOPIA Vorteile

Nach Implantation in einen zylindrischen Defekt (Minischweine), zeigt OSOPIA zu einem frühen Zeitpunkt (3 Wochen) signifikant mehr mineralisiertes Gewebe als BCP und DBBM.

 

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VOLLSYNTHETISCH

Synthetisches Graft-Konzept für maximale Produktsicherheit und -performance

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OSOPIA basiert auf BCP/TCP in medizinischer Qualität und repräsentiert damit ein synthetisches Graft-Konzept ohne Risiko einer Krankheitsübertragung.
Calciumphosphate werden seit über 40 Jahren in allen medizinischen Fachgebieten als hochbiokompatibles Knochenersatzmaterial verwendet.

Die ausgezeichnete Zellantwort auf OSOPIA lässt sich eindrucksvoll in in vitro-Zellexperimenten belegen. Im Vergleich zu gesintertem HA oder BCP zeigt OSOPIA eine überlegene Interaktion mit Stammzellen.1

 

Stammzellendifferenzierung

Bild Regedent OSOPIA Vorteile

OSOPIA zeigt eine signifikant höhere Aktivität in der Stammzellendifferenzierung als herkömmliches gesintertes HA und BCP.

 

Die daraus resultierende hervorragende klinische Performance konnte eindrucksvoll in einer kontrollierten klinischen Studie gezeigt werden, in der Gaumenspalten bei Kindern korrigiert wurden.4

 

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PRODUKTE

Bild Regedent OSOPIA Produkt

Artikelnummer   Korngröße   Menge
0111.101   250–1000µm   0,5cc
0111.102   250–1000µm   1,0cc

 

INDIKATIONEN

BCP-Technologie als Basis für kontrollierte Knochenregeneration

Bild Regedent OSOPIA Indikation

OSOPIA ist für die Sinusboden-Augmentation und für die Regeneration von kleineren bis mittleren Defektgeometrien geeignet.

Sinuslift   indikationen checkbox
Auffüllen von fünfwandigen/begrenzten Knochendefekten (z.B. nach Apektomie oder Zystektomie)   indikationen checkbox
Auffüllen von Alveolarkammdefekten nach Zahnextraktion (zum Kieferkammerhalt oder bei verzögerter Implantation > 6 Monate)   indikationen checkbox
Auffüllen von parodontalen Knochendefekten (z.B. intraossäre oder Furkationsdefekte)   indikationen checkbox
Auffüllen mehrwandiger maxillofazialer Knochendefekte (z.B. bei Gaumenspaltenrekonstruktion)   indikationen checkbox
Kieferkammaugmentation (GBR: gesteuerte Knochenregeneration)   indikationen checkbox

 

 

KLINISCHE EVIDENZ

Sinuslift mit OSOPIA
 

Bild Regedent OSOPIA Case Report 1

Dr. Jan Willem Hoekstra
Niederlande

Regeneration unilateraler
Gaumenspalten mit OSOPIA

Bild Regedent OSOPIA Case Report 2

Dr. Nard Janssen
Niederlande

 

TECHNOLOGIE

Bild Regedent OSOPIA Technologie

 

1. Pulverherstellung

Das BCP-Pulver wird durch Mischen einer Ca-Quelle mit einer Phosphatquelle hergestellt. Das für die OSOPIA-Herstellung verwendete BCP-Pulver wird eigens in einem proprietären Verfahren hergestellt, das für die Erzeugung einer idealen rauen Materialoberfläche optimiert wurde.

 

2. "Green body" Herstellung

Das BCP-Pulver wird mit flüchtigen Substanzen („Porogenen“) gemischt und daraus ein blockförmiger BCP/Porogen-Rohling geformt. Das Porogen wird später entfernt. Die Menge an Porogen bestimmt die Gesamtporosität des BCP und die Porogen-Partikelgröße die Makroporosität des BCP.

 

3. Thermische Behandlung

Das Porogen wird rückstandslos durch eine erste thermische Behandlung entfernt und ein BCP-Rohmaterial erzeugt.
Für OSOPIA werden die Bedingungen so angepasst, dass eine natürliche Porosität von etwa 70 % erreicht wird und ein optimales Makro- und Mikroporensystem entsteht.

 

4. Sinterung

Eine erneute thermische Behandlung führt zu einer stärker kristallinen Mineralstruktur und so zu einem höheren Grad an biomechanischer Stabilität.
OSOPIA wird mit möglichst geringen Temperaturen hergestellt, um die einzigartige Oberflächenstruktur und die hohe Mikroporosität zu erhalten.

 

4*. Sinterung

Konventionelle BCPs werden bei höheren Temperaturen gesintert. Dadurch wird das Ersatzmaterial zwar stabiler, jedoch steigt auch die Größe der Mineralkristalle beträchtlich. Dies führt zu einer deutlichen Veränderung der Morphologie: Die Graft-Oberfläche wird glatter und es kommt zu einem Verlust an Mikroporosität.

 

Bild Regedent OSOPIA Technologie

 

 

LITERATUR

  1. Yuan H, Fernandes H, Habibovic P, de Boer J, Barradas AMC, de Ruiter A, Walsh WR, van Blitterswijk CA, de Bruijn JD. Osteoinductive ceramics as a synthetic alternative to autologous bone grafting. PNAS. 2010;107(31):13614–13619.
  2. Dahlin C, Obrecht M, Dard M, Donos N. Bone tissue modelling and remodelling following guided bone regeneration in combination with biphasic calcium phosphate materials presenting different microporosity. Clin. Oral Impl. Res. 00, 2014, 1–9. doi: 10.1111/clr.12361.
  3. LeGeros RZ, Lin S, Rohanizadeh R, Mijares D, LeGeros JP. Biphasic calcium phosphate bioceramics: preparation, properties and applications. J Mater Sci Mater Med. 2003;14(3):201-209.
  4. de Ruiter A, Janssen N, van Es R, Frank M, Meijer G, Koole R, Rosenberg T. Micro-structured Beta-Tricalcium Phosphate for Repair of the Alveolar Cleft in Cleft Lip and Palate Patients: A Pilot Study. Cleft Palate Craniofac J. 2015;52(3):336-340. doi: 10.1597/13-260.
  5. Miron RJ, Sculean A, Shuang Y, Bosshardt DD, Gruber R, Buser D, Chandad F, Zhang Y. Osteoinductive potential of a novel biphasic calcium phosphate bone graft in comparison with autographs, xenografts, and DFDBA. Clin. Oral Impl. Res. 00, 2015, 1–8. doi: 10.1111/clr.12647.
  6. Jensen SS, Yeo A, Dard M, Hunziker E, Schenk R, Buser D. Evaluation of a novel biphasic calcium phosphate in standardized bone defects. A histologic and histomorphometric study in the mandibles of minipigs. Clin. Oral Impl. Res. 2007;18:752–760. doi: 10.1111/j.1600-0501.2007.01417.x
  7. de Ruiter A, Dik E, van Es R, van der Bilt A, Janssen N, Meijer G, Koole R, Rosenberg A. Micro-structured calcium phosphate ceramic for donor site repair after harvesting chin bone for grafting alveolar clefts in children. J Craniomaxillofac Surg. 2014 Jul;42(5):460-468. doi: 10.1016/j.jcms.2013.05.042.

 

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